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Dateien und Datenaustausch

Canvas unterstützt viele Standarddateiformate zum Datenaustausch mit anderen Programmen. Dieses Kapitel beschreibt die Verwendung fremder sowie Internet-Dateiformaten. Es beinhaltet Informationen über den Datenaustausch über das Internet und den Datenaustausch über das Herausgeben und Abonnieren (Mac OS) und das Verbinden und Einbetten von Objekten (OLE -Object Linking and Embedding) (Windows).

Dateien austauschen

Canvas läßt Sie mit vielen verschiedenen Dateiformaten arbeiten. Mit einem gemeinsamen Dateiformat können Sie Dateien aus anderen Programmen in Canvas einlesen oder Sie können Canvas-Dokumente in andere Programme exportieren.

Da das Canvas Format (.CVX) alle Objekte, Eigenschaften und Effekte eines Dokuments speichern kann, sollten Sie alle Dokumente zusätzlich im Canvas Format sichern. Trotzdem möchten sie womöglich ein Dokument in einem anderen Format exportieren, oder Grafiken in ein Canvas Dokument importieren.

Sie können Probleme mit fremden Dateiformaten wie z.B. Qualitätsverluste und Druckfehler vermeiden, wenn Sie die Grenzen dieser Formate kennen. Einige Formate unterstützen nur einen Datentyp (Vektoren, Bitmap oder Text), während andere mehrere unterstützen. Abbildungsformatierungen unterstützen bestimmte Bildmodi.

Dateien importieren

Sie können zum Importieren von Dateien den Öffnen- und Platzieren Befehl nutzen. Wählen Sie das gewünschte Format in den PopUp-Menüs der Öffnen und Platzieren Dialogfenster. Um Bilddateien zu importieren, können Sie auch den Bild > Import Befehl verwenden (siehe Bilder importieren).

Um eine Datei zu öffnen oder zu platzieren

1 Wählen Sie Datei > Öffnen oder Datei > Platzieren oder Bild Platzieren.

• Öffnen erstellt ein neues Dokument mit der gewählten Datei.

• Platzieren importiert die Datei in das aktive Dokument. Ist kein Dokument geöffnet, ist Platzieren nicht verfügbar.

2 Wählen Sie das Dateiformat im Dateiformat - (Mac) oder Dateien vom Typ- (Windows) Menü. Die Dateiliste zeigt alle Dateien dieses Formats.

• Wählen Sie "Alle Dateien" (Windows) oder schalten Sie "Alle Dateien zeigen" ein (Mac), um jede Datei im Ordner zu zeigen. Sie können auch "Alle Dokumente" im "Show" Menü (Mac) wählen, um alle Dateien zu zeigen, die Canvas öffnen kann.

3 Wählen Sie die gewünschte Datei und klicken Sie auf Öffnen oder Platzieren oder doppelklicken Sie die Datei. Bei einigen Dateiformaten erscheint ein Dialog mit Optionen. Legen Sie, falls nötig, die Optionen fest und klicken Sie auf Öffnen oder Platzieren.

• Wenn Sie die Datei öffnen, erstellt Canvas ein neues Dokument.

• Wenn Sie die Datei platzieren, erscheint der Platzieren-Zeiger. Klicken Sie, um die linke obere Ecke festzulegen.

Ein Dokument in einem Fremdformat sichern

Sie können ein Dokument oder gewählte Objekte mit dem Sichern unter Befehl in ein Fremdformat exportieren. Bedenken Sie, dass einige Canvas Objekte von anderen Dateiformaten nicht unterstützt werden. Daher wird Canvas Sie immer fragen, ob Sie sich sicher sind, wenn Sie andere Datei Formate zum Speichern von Dateien wählen.

Zum Beispiel kann eine TIFF Datei nur Einzelraster Abbildungen sichern, es unterstützt keine Text- oder Vektorobjekte. Wenn Sie ein Canvas Dokument mit Vektoren oder Text im TIFF Format speichern, werden alle Objekte des Dokuments in eine Abbildung verwandelt. Wenn Sie dann die TIFF Datei öffnen, erscheint ihr Inhalt als eine Rasterabbildung, so dass Sie weder den ursprünglichen Text bearbeiten noch Vektorenobjekte modifizieren können.

Wenn Sie ein Dokument in einem Nicht-Canvas Format speichern, legt Canvas eine neue Datei auf der Festplatte an, schließt aber nicht das Dokument und ändert auch nicht den Namen des Dokuments auf der Titelleiste. Wenn Sie dann versuchen, das Canvas Dokument zu schließen ohne es im Canvas Format zu speichern, erscheint eine Meldebox und fragt Sie, ob sie wirklich das Dokument schließen wollen, ohne es zu speichern.

Um eine Datei zu sichern:

1 Wählen Sie aus folgenden Optionen:

• Um spezifische Objekte zu sichern, selektieren Sie diese.

• Um spezifische Ebenen eines Multi-Ebenen Dokuments zu sichern, stellen Sie sicher, dass die zu sichernden Ebenen eingeblendet sind.

2 Wählen Sie Datei > Sichern unter. Eine Verzeichnis Dialogbox erscheint.

3 Im Sichern unter-Dialog wählen Sie ein Format im "Dateiformat" (Mac) oder "Sichern als Typ" im (Windows) Menü. Ist das gewünschte Format nicht verfügbar, prüfen Sie, ob das Format mit den gewählten Objekten kompatibel ist.

• In Windows erscheint eine Meldung und fordert Sie auf, zu bestätigen, ob Sie in einem anderen Format als das Canvasformat speichern wollen. Klicken Sie Ja, um fortzufahren. In Mac OS erscheint diese Meldung, nachdem Sie auf Sichern geklickt haben. Klicken Sie Sichern in der Meldebox, um fortzufahren.

4 Wählen Sie eine Option im unteren Bereich der Dialogbox, um festzulegen, was gesichert werden soll: "Das gesamte Dokument speichern", die "Auswahl speichern" oder "Ebenen speichern." Manche Optionen sind allerdings nur dann verfügbar, wenn sie die Datei im Canvas Format speichern.

5 Geben Sie einen Dateinamen ein, wählen Sie einen Ordner und klicken Sie auf Sichern.

Falls beim Sichern in dem ausgewählten Dateiformat Optionen verfügbar sind, erscheint eine Dialogbox. Konfigurieren Sie die Optionen nach Bedarf und klicken Sie OK. Wenn Sie mehr über Datei Optionen lernen möchten, lesen Sie bitte die Abschnitte über spezifische Formate in diesem Kapitel.

Bilder rendern

Wenn Sie Objekte in einem Dateiformat sichern, welches nur Bilder unterstützt, berechnet (rendert) Canvas das Dokument oder die ausgewählten Objekte. Rendern erzeugt ein Bild, welches im ausgewählten Dateiformat gesichert werden kann.

In der Bilder rendern Dialogbox können Sie Einstellungen zum Rendern von Bildern vornehmen (siehe Bilder und Objekte rendern).

Bilder importieren und exportieren

Sie können die Import und Export Funktionen nutzen, um mit Rasterbilddateien zu arbeiten. Wählen Sie Bild > Import oder Bild > Exportieren. Diese Funktionen sind besonders hilfreich, da Sie neue Dateiformate hinzufügen können, indem Sie Photoshop kompatible PlugIns installieren.

Bilder exportieren

Wenn Sie einen Export Befehl nutzen, erstellen Sie von einem ausgewählten Malobjekt eine Datei auf der Festplatte. Dieser Vorgang ist mit der Sichern unter Funktion vergleichbar, mit dem Unterschied, dass Sie ein Malobjekt auswählen müssen, bevor Sie Export wählen.

Ein Bild exportieren

1 Wählen Sie ein Malobjekt, um es zu exportieren. Stellen Sie sicher, dass sich das Malobjekt nicht im Bearbeitungsmodus befindet.

2 Wählen Sie Bild > Exportieren > (Ihr gewünschtes) Dateiformat.

3 Geben Sie einen Dateinamen in die Verzeichnis Dialogbox ein, wählen Sie den Speicherort für die exportierte Datei und klikken Sie Sichern.

Wenn der Abbildungsmodus eines gewählten Bildobjektes von dem gewählten Format nicht unterstützt wird, erscheint die Dialogbox Bilder rendern. Wählen Sie in dieser Dialogbox ein Bildformat, das von dem Datei Format unterstützt wird. Wenn ein bestimmter Bildmodus im Modus Menü nicht verfügbar ist, dann bedeutet dies, dass das gewählte Dateiformat diesen Modus nicht unterstützt (siehe Bilder und Objekte rendern).

Bilder importieren

Wählen Sie den Befehl Bild > Import, wenn Sie Bilder von Dateien auf die Diskette importieren möchten. Sie können auch Bilder direkt von Scannern und Digitalkameras mit Hilfe der TWAIN Schnittstelle einlesen.

Wenn Sie ein Bild importieren, wird es in ihre gegenwärtige Arbeitsdatei als "Malobjekt" platziert. Meistens legt Canvas die importierten Bilder aufeinandergestapelt in der Mitte ihres Bildschirmes ab.

Hinweis: Die Befehle für Bild öffnen und Platzieren lassen sich auch auf Bild Dateien anwenden. Mit dem Befehl Öffnen wird eine Datei als ein neues Dokument geöffnet. Der Befehl Bild Platzieren dagegen platziert die Bilddatei in Ihre gegenwärtige Arbeitsdatei. Diese Befehle werden weder mehrere Bilddateien gleichzeitig, noch einzelne Bilddateien als Puffer importieren.

Um ein oder mehrere Bilddateien zu importieren

1 Wählen Sie Bild > Import. Damit wird die "Wählen Sie die einzulesenden Dateien" Dialogbox geöffnet.

2 Wählen die das zu importierende Dateiformat.

3 Im Verzeichnisdialog wählen Sie den gewünschten Ordner mit den Bildern. Canvas zeigt die Bilder in dem Format an, das Sie im Importieren-Untermenü gewählt haben.

4 Wählen Sie ein oder mehrere Bilder zum Importieren. Sie können durch (Shift) Umschalt-Klick verschiedene Dateien in der Liste auswählen oder Sie können Dateien aus verschieden Ordnern zur Auswahlliste hinzufügen. Klicken Sie abschließend auf Fertig.

Ein Bild von einem TWAIN Gerät einlesen

1 Wählen Sie Bild > Einlesen > TWAIN, um einen TWAIN Treiber zu öffnen.

2 Es erscheint ein Scanner-Dialog. Weitere Informationen über Scanner-Optionen und Einstellungen finden Sie in der Dokumentation zum Scanner und zum Import-Zusatzmodul.

Importieren als Proxy-Bild

Sie können die " Import als Proxy-Bild" Option zum Importieren eines niedrig aufgelösten Bildes anstatt des hochaufgelösten Bildes aus einer Datei verwenden. Das Proxy-Bild wird mit der Originaldatei verbunden.

Die "Import als Proxy-Bild" Option erscheint im Verzeichnis Dialog, wenn Sie ein TIFF, JPEG oder eine CVI Datei importieren wollen.

Wählen Sie die "Import als Proxy-Bild" Option, um einen Puffer der ausgewählten Bilddatei im Dokument zu platzieren. Das Proxy-Bild wird mit der Bilddatei verbunden. Für Canvas Bilddateien (CVI) ist die Option als Standard aktiviert (siehe Proxy Bilder).

Canvas Dokumentvorlagen anwenden

Canvas beinhaltet mehrere vorpräparierte Dokumentvorlagen. Sie können aber auch Ihre eigenen Dokumentvorlagen erstellen. Nur wenn Sie den Befehl Neu benutzen, können Sie eine Dokumentvorlage auswählen - entweder eine in Canvas mitgelieferte oder eine von Ihnen erstellte Dokumentvorlage - um ein neues Dokument zu erstellen, basierend auf dem Inhalt und den Einstellungen in der Dokumentvorlage.

Sie können in einer Dokumentvorlage fast alle Präferenzeinstellungen anwenden, wie auch die Einstellungen, die Sie mit dem Dokument einrichten Befehl sichern können und anderen Dokument einrichten Optionen, einschließlich der unten aufgeführten:

Dokumenttyp

Konfigurationen von Ebenen, Dias, Seiten, Blättern und Rahmen

Einstellungen zum Lineal, Gitter, Hilfslinien und Ansicht

Aktuelle Farb- und Linien Einstellungen

Textformate und Standard Texteinstellungen

Canvas speichert einige Einstellungen mit der Applikation und nicht in bestimmten Dokumenten ab, sodass diese Einstellungen nicht in einer Dokumentvorlage eingeschlossen sind. Diese Einstellungen, die nicht in einer Dokumentvorlage enthalten sind, schließen die Palettenposition auf dem Bildschirm mit ein sowie das aktuelle Set an externen Werkzeugen.

Eine Dokumentvorlage sichern

1 Wählen Sie Datei > Neu, um ein Illustrations-, Präsentations-, Animations- oder ein Publikationsdokument zu erzeugen.

2 Wählen Sie Layout > Dokument einrichten, um die Maßeinheiten, Dokumentgröße und Ausrichtung zu bestimmen und für Publikationen die Ränder und das Spaltenlayout.

3 Wählen Sie Canvas > Konfigurationscenter, um die Dokumentpräferenzen einzugeben.

4 Erstellen oder importieren Sie Objekte, die in der Vorlage enthalten sein sollen.

5 Wählen Sie Datei > Sichern Unter im Dateiformat (Mac), oder Sichern unter im Typmenü (Windows). Wählen Sie Canvas Dokumentvorlage und klicken Sie auf Sichern.

6 Legen Sie die neue Vorlage im Canvas/Dokumentvorlagen Ordner ab.

Dateiformate

Wenn Sie andere von Canvas unterstützte Dateiformate nutzen, stehen Ihnen beim Öffnen, Platzieren, Importieren, Sichern oder Exportieren verschiedene Optionen zur Auswahl. Die gängigsten Dateiformate und deren Optionen werden in diesem Abschnitt beschrieben.

Zur weiteren Information über den Gebrauch von Dateiformaten lesen Sie bitte die "Bitte Lesen" Datei. Neuere, hier nicht abgedruckte Informationen, oder On-Line (Web) Dokumentationen sind in der "Bitte Lesen" Datei als Teil der Canvas Software enthalten.

Dateien im Acrobat PDF Format öffnen

Wenn Sie eine Datei im Acrobat Format öffnen möchten, können Sie Ihre Import-Option in der PDF & PS Import Dialogbox wählen.

Standard Farbraum

Wählen Sie RGB oder CMYK.

Eingebettete Fonts

Wählen Sie entweder Ersetzte oder Konvertiere in Pfade.

Vektorgenauigkeit

Wählen Sie zur Einstellung der Präzision zwischen ein, zwei oder drei Dezimalpunkten.

Textzusammenfügung

Wählen Sie eine Option für die Texttoleranz.

• Gesperrt - Wählen Sie diese Option für das nicht zusammenfügen von Text/Zeichen, sogar von solchen, die genau nebeneinander liegen.

• Präzise - Wählen Sie diese Option für einen sehr kleinen Toleranzbereich, sodass nur direkt nebeneinander liegende Zeichen miteinander verbunden werden.

• Eng - Wählen Sie diese Option für einen höheren Toleranzgrad (Leerzeilen mit bis zu ungefähr 2 Punkten zwischen den Zeichen werden nicht berücksichtigt).

• Lose - Wählen Sie diese Option für den höchsten Toleranzgrad. Das bedeutet, dass verbunden wird "wann immer es angebracht erscheint".

• Einstellungen als Standard definieren

Wählen Sie "Als Standard definieren" in der Auswahlbox.

Klicken Sie auf Standard, um die Einstellungen als Standard zu übernehmen.

Im Acrobat PDF Format speichern

Wenn Sie eine Datei im PDF - Acrobat® Format sichern, können Sie eine Bildschirm- oder Druckerauflösung für die in der Datei gespeicherten Bilder wählen. Wählen Sie eine Exportoption in der PDF Optionsdialogbox aus, die erscheint, bevor die Datei gesichert wird.

Bildschirm sichert Bilder in einer Maximum Auflösung von 72 Pixel per Zoll (ppi). Falls erforderlich, werden die Bilder auf 72 Pixel reduziert.

Drucker speichert Bilder in einer Maximal Auflösung von 300 Pixel. Falls erforderlich, werden die Bilder auf 300 Pixel reduziert. Niedrigere Bildauflösungen werden nicht vergrößert, falls sie weniger als 300 Pixel betragen.

Im Adobe ® " Illustrator" Format speichern

Zum Speichern Ihrer Dateien im Adobe® Illustrator ® Format wählen Sie Datei > Sichern unter wählen Sie dann die AI-Adobe Illustrator Option. Die AI Export Option Dialogbox öffnet sich wie folgt:

Das Computer Graphics Metafile (CGM) anwenden

Das Computer Graphics Metafile (CGM) Format ist ein Standard zum Austausch von 2D Grafiken und Text. Variationen und Erweiterungen zum "Standard" Format können mitunter zu Inkompatibilitäten mit dem Canvas Filter führen. Wenn Sie ein Canvas Dokument im CGM Format sichern, führt Canvas die folgenden Farbkonvertierungen durch:

Canvas Bildmodus

CGM Bildmodus

CMYK, Duoton, Graustufen und LAB Farbe

RGB Zellreihe

Schwarz/Weiß

CGM Versionen 1 und 2: RGB Zellreihe CGM Version 3: Schwarz/Weiß

Mehrkanal

Der erste Kanal wird eine RGB Zellreihe, die anderen werden ausgelassen

CGM*PIP Import Filter (optional für Windows)

Der CGM*PIP (Petroleum Industry Profile) Import Filter wird von Wissenschaftlern in der Erdölindustrie gelobt, weil er problemlos mit Dateien der auf UNIX basierenden, seismographischen Interpretationsprogramme im Windows Bereich funktioniert.

Dieses Bearbeitungswerkzeug wurde für die spezifischen Bedürfnisse der Mineralöl Industrie geschaffen. Geologen und andere Wissenschaftler verwandter Bereiche müssen in ihren Studien und Berichten oftmals seismographische Dateien verwenden. Die populärsten seismographischen Interpretation Programme basieren auf UNIX, wie zum Beispiel Landmark, GeoQuest, und Charisma. Alle diese Programme benutzen das CGM*PIP Dateiformat. Mit Hilfe des CGM*PIP Filters können Sie diese auf UNIX basierenden, seismographischen Interpretationsprogramme in Canvas importieren. Da deren Gebrauch in der Mineralölindustrie weit verbreitet ist, bevorzugen Geologen and Daten Spezialisten aus aller Welt den Canvas CGM*PIP Filter als ein besonders hilfreiches Werkzeug. Die Technologie ermöglicht Firmen eine beträchtliche Steigerung der Produktivität und Verbesserung der Arbeitsabläufe.

Der CGM*PIP Import Filter ist für solche Canvas Anwender erhältlich, die auf eine "Mineralöl Industrie" Version von Canvas aufrüsten wollen. Für Informationen über Preise und Verfügbarkeit setzen Sie sich bitte mit einem Deneba Verkaufsbüro (sales@deneba.com) in Verbindung.

CGM*PIP Import Optionen

Die CGM Import Daten finden sie im oberen Bereich der Dialogbox.

Hinweis: Wenn Sie irgendeine CGM Datei importieren, öffnet sich automatisch die CGM*PIP Import Options Dialogbox, weil sie den Standart CGM Filter automatisch überschreibt.

Wenn Sie seismographische Dateien direkt in Canvas importieren, erhalten Sie bestimmte Optionen, mit deren Hilfe Sie bestimmen können, wie der Filter die rohen (unverarbeiteten) Daten einliest.

PIP Optionen

Auflösung

Alle CGM PIP seismographischen Daten werden in Bitmaps umgerechnet. Die Auflösungsoption bestimmt dann auch die Auflösung, mit der die Bitmap geschaffen wird.

Eine höhere Auflösung zeigt zwar eine detailliertere Kurve an, allerdings dauert es länger, das Dokument heraufzuladen.

Transparenz

Manche Kurven werden, je nach Einstellung bestimmter Optionen in der CGM PIP Datei, als separate Bilder importiert. Wenn mehrere Bilder übereinander liegen, sind sie nicht mehr sichtbar. Klicken Sie daher vor dem Importieren auf die Transparenz Option, wenn Sie Verdecken von Bilder vermeiden möchten. Wenn diese Option nicht gewählt wird, bleibt die Abbildung undurchsichtig.

Beschneiden nur wenn notwendig

Diese Option eliminiert Schneiderechtecke, solange diese keines der ihnen zugeordneten Objekte beschneidet. Solche Objekte verbleiben gänzlich innerhalb des Schnittbereichs. Wenn Sie diese Option wählen, kann Canvas die Abbildung erheblich schneller neu zeichnen. Wenn allerdings ein Objekt, von dem alle Schnittrechtecke entfernt wurden, außerhalb des Bereichs gebracht wird, werden sie nicht beschnitten, weil das Schneiderechteck mit der Einstellung der hier beschriebenen Option entfernt wurde. Seien Sie vorsichtig mit dieser Option, falls Sie Objekte im Dokument verschieben wollen.

Interpolation

 

1 Hintergrund: Hiermit wird die Farbe des Hintergrundes eingestellt. Die folgenden Optionen sind verfügbar:

• Kein Hintergrund

Farb Interpolation für die Hintergrundfüllung von Einzelbereichen. Dateien werden mit einem exakten Datenabstand importiert.

• Standard Einstellung

In der PIP Datei definiert.

• Immer ausgeschaltet:

Keine Farb Interpolation.

• Immer 1D

Zeigt nur den Hintergrund in Grundlinienrichtung an.

• Immer 2D

Zeigt die Linien in einer zweiachsigen Interpolation an.

2 Wiggle: Diese Option legt fest, wie Canvas Liniensegmente darstellt, wie Punkte miteinander verbunden werden und wie eine Kurve an einzeln stehende Punkte, gemäß der Einstellung PIP Datei, angepasst wird. Die angewandten "resampling" Methoden sind wie folgt:

• Standard Einstellung

Definiert in der PIP Datei.

• Linear

Lineare Interpolation, mit deren Hilfe nebeneinanderliegende Punkte über direkte Linien miteinander verbunden werden. Diese Darstellung führt zu einer besonders ebenen und glatten Segment Verbindung.

• Wiederholen

Reproduziert die Werte zwischen den ausgewählten Punkten und zeigt eine genaue, ungebogene Linie zwischen den Segmenten an.

Das AutoCAD DWG Format anwenden

Mit dem AutoCAD DWG Filter können Sie AutoCAD Dateien in Canvas importieren. Dieser Filter passt eine AutoCAD-Zeichnung in eine Dokumentgröße von 210 x 297 mm ein. Um diesen Filter zu nutzen, wählen Sie Datei > Öffnen oder Datei > Platzieren und wählen das AutoCAD DWG Format im Verzeichnis-Dialogfenster.

Das Drawing Interchange Format (DXF) anwenden

Drawing Interchange Format (DXF) wurde von Autodesk, Inc. zum Datenaustausch mit AutoCAD und anderen Zeichenprogrammen entwickelt. DXF bietet plattformunabhängige 2D und 3D Grafiken in mehreren Ebenen. Canvas unterstützt ASCII DXF-Dateien, aber noch keine binären DXF-Dateien.

DXF Dateien speichern:

Wenn Sie ein Dokument im DXF Format speichern, konvertiert Canvas die folgenden Canvas Objekte und Attribute in DXF Gegenstücken:

Canvas Objekte / Attribute

DXF Objekte / Attribute

Malobjekt

Nicht konvertiert

Linien- und Füllmuster

Solide Linien werden exportiert, Füllungen nicht

Bögen

Linien

Kalligraphische Striche

Striche gleicher Breite

Fortlaufende Striche

Striche beginnen in jedem Segment

Ebenennamen mit Leerzeichen oder Kleinbuchstaben

Leerzeichen gelöscht und Ebenennamen in Großbuchstaben

Grau dargestellte Ebenen

Objekte erscheinen in Originalfarbe

Im DXF Exportieren Dialogfenster können Sie die Plattform (Mac, Dos oder Unix) auswählen und Sie können Optionen für den Export von Linien und Kreisen wählen.

DXF-Dateien öffnen

Der DXF-Dateifilter passt eine DXF-Datei in einer Dokumentgröße von 210 x 297 mm ein.

Beim Öffnen einer DXF-Datei konvertiert Canvas diese DXF Objekte zu entsprechenden Canvas Objekten:

DXF Objekte

Canvas Objekte

Blöcke

Gruppen

Umrisse, Festkörper und Quadratische Polylinien

Polygone

B-spline Polylinien

Bézierkurvenpfad

ATTDEF und ATTRIB

Textobjekte

Canvas unterstützt keine 3D Objekte (3D Linien und Körper in DXF Dateien), so dass diese nicht in Canvas importiert werden.

Encapsulated PostScript (EPS) anwenden

Encapsulated PostScript (EPS) ist ein Dateiformat zum Speichern individueller PostScript Grafiken.

EPS Dateien öffnen

Wenn Sie EPS Dateien öffnen oder platzieren, erscheint ein Dialogfenster, in dem Sie die Importmethode wählen müssen. Wählen Sie eine Option und klicken Sie OK.

Ein EPSF Objekt erzeugen

Importiert eine EPS Datei als ein EPS Objekt. Dieses Objekt können Sie rotieren oder skalieren. Sie können aber keine Teile der Grafik auswählen oder bearbeiten. Canvas zeigt eine Voransicht, wenn die Datei eine von Canvas unterstützte Voransicht enthält.

Ein Canvas Objekt erzeugen

Interpretiert den PostScript Code der EPS Datei, um die EPS Grafik zu bearbeitungsfähigen Canvas Objekten zu konvertieren. Gerasterte Bilder werden zu Canvas Malobjekten und Vektorobjekte bleiben Vektorobjekte. Text wird als ein oder mehrere Textobjekte importiert. Die EPS Voransicht wird nicht importiert. Besonders spezialisierte Objekte und Attribute, für die es kein entsprechendes Canvas Gegenstück gibt, werden möglicherweise nicht importiert.

Eine EPSF Referenz platzieren

Fügt einer EPS Datei einen Link zu und stellt eine Voransicht im Canvas Dokument dar. Diese Option ist sehr hilfreich, da so die Speichergröße des Canvas Dokuments geringer ist, als wenn die EPS Datei direkt in das Dokument importiert wird. Bei dieser Option muss die EPS Datei verfügbar sein, wenn Sie das Canvas Dokument drucken möchten. Wenn die EPS Datei geändert wird, wird das Canvas Dokument zum Drucken automatisch aktualisiert.

Als EPS Dateien sichern

Um eine Datei im EPS Format zu sichern, wählen Sie bitte Datei > Sichern unter. In dem Verzeichnis Dialogfenster, wählen Sie EPSF Format. Wählen Sie die gewünschten Einstellungen und klicken Sie auf OK.

Wenn Sie eine Canvas Datei im EPS Format sichern möchten, können Sie spezielle Objekte und Attribute verlieren, die von EPS unterstützt werden. Unter Verwendung der Transparenz Darstellungsoption (Transparency Rendering Option) und der gewählten Bildresolution werden die Canvas Transparenz Effekte als Bilder in EPS Grafiken dargestellt und gespeichert.

EPSF Typ

Wählen Sie EPS, um eine Komposit- EPS Datei zu erstellen (nicht separiert). Wählen Sie DCS Version 2, um eine vorseparierte EPS Datei im DCS Version 2 Format zu erstellen. Sie können DCS Dateien für Farbseparationen nutzen (in Programmen, die dieses Format unterstützen).

Aktuelle Seite

Speichert nur die aktuelle Seite, Blatt, Dia oder Frame. Um mehrere Seiten zu speichern, geben Sie bitte die erste Seitenzahl und die letzte Seitenzahl in die Vom und Bis Fenster.

Voransicht

Wählen Sie ein Format für das EPS Voransichtsbild. Canvas (und andere Programme, die Voransichten unterstützen) werden eine Voransicht einer EPS-Datei anzeigen, wenn die EPS Datei in einem Dokument platziert ist. Das Bildformat und der Farbmodus bezieht sich ausschließlich auf das Voransichtsbild.

• Windows

Wählen Sie Keine für keine Voransicht oder wählen Sie einen Farbmodus für das Voransichtsbild. Voransichtsbilder werden im TIFF Format gesichert. Eine Voransicht kann nicht in Programmen erstellt werden, die nur WMF oder EMF Voransichten unterstützen.

• Mac OS

Wählen Sie Keine für keine Voransicht. Wählen Sie einen Farbmodus, um die Voransicht im TIFF Format zu sichern. Wählen Sie PICT in EPS Dateien, um in Word 98 für Mac OS zu importieren (oder jedes andere Programm, welches nicht TIFF Voransichten unterstützt).

Mit Komprimierung

Wählen Sie diese Option, um TIFF Voransichtsbilder zu komprimieren. Einige Programme können nur mit nicht-komprimierten TIFF Voransichtsbildern eine Voransicht darstellen. Sollte die Voransicht nicht korrekt erscheinen, deaktivieren Sie diese Funktion.

Bildkomprimierung

Wählen Sie ein Format für Rasterbild-Daten. Binär ist das kompakteste Format. ASCII kodiert Raster Daten als Text, also im unkompaktesten Format. Level 2 ASCII ist kompakter als ASCII. RLE komprimiert binäre Daten und erstellt die kompaktesten EPS Dateien. Um EPS Dateien für Photoshop oder Illustrator zu sichern, wählen Sie binär.

Farbmodus für EPS Format

Wählen Sie einen Farbmodus aus. Die verfügbaren Farben beziehen sich auf RGB-, CMYK-, Graustufen- und Schwarz und Weiß-Modi für Malobjekte.

• Farben, die mit RGB, HSL, CMYK oder Graustufen erstellt wurden, werden in den ausgewählten Farbmodus konvertiert.

• Volltonfarben, die in Canvas mit der Volltonfarben-Option oder in der Volltonfarben-Bibliothek definiert wurden, wie PANTONE Volltonfarben, werden in EPS Dateien als Volltonfarbe gespeichert.

Wenn Sie Farb Separationen von einer EPS Datei in einem anderen Programm drucken, können Sie normalerweise Platten für Volltonfarben und 4-Farbdruck, oder einfach nur für 4-Farbdruck herstellen. Dies hängt davon ab, ob sie die Option für Vollton und 4-Farbdruck Seperationen oder einach nur für 4-Farbdruck Seperationen anwenden.

Farbmodus für DCS Format

Wählen Sie einen Farbmodus für die Separation von Farben in EPS Dateien:

• Wählen Sie CMYK, um alle Farben zu separieren, inklusive Volltonfarben als 4-Farbdruck (CMYK) Farben.

• Wählen Sie CMYK + Volltonfarben, um alle Farben zu separieren, außer Volltonfarben. Volltonfarben werden nicht in 4-Farbdruck Farben konvertiert and werden als Volltonfarben getrennt.

Wenn Sie das DCS Format benutzen und Farbseparationen ausdrucken, wird das von ihnen verwendete Programm die Farb Separationsplatten entsprechend der Einstellungen in der DCS Datei herstellen. Die Separationsmethoden oder Optionen werden nicht auf die Farben in dieser Datei angewandt. Wenn Sie daher Druckplatten für 4-Farbdruck und Volltonfarben herstellen wollen, sollten Sie den CMYK + Volltonfarben Modus wählen, gesetzt den Fall, dass Sie das DCS Format zum Speichern der Illustrationen in EPS Dateien benutzen.

Transparenz rendern

Wählen Sie eine Methode für das Rendern von SpriteLayer und SpriteEffects in das EPS Format. Diese Optionen sind vergleichbar mit den Optionen im Druckmenü.

• Effekte rendern

Um Effekte zu rendern, wählen Sie Kleinster Bereich, Gesamter Bereich oder Ganzes Dokument.

Kleinster Bereich rendert den kleinsten Bereich, der notwenig ist, um Transparenz und SpriteEffects zu zeigen. Gesamter Bereich rendert den kleinsten Bereich plus jedes Objekt, welches den zu rendernden Bereich berührt. Diese Einstellung kann leichte Farbverschiebungen zwischen gerenderten und nicht-gerenderten Bereichen innerhalb eines Objekts verhindern. Ganzes Dokument rendert das gesamte Dokument (oder gesamte Auswahl) als ein Bild, das dann als EPS Datei gespeichert wird.

Wenn Sie die Funktion Transparente Objekte nicht rendern wählen, werden Transparenz Effekte und SpriteEffects nicht gerendert.

Auflösung beim Rendern.

Wählen Sie eine Auflösung für die Render-Effekte. Normalerweise sollten Sie eine spezielle Auflösung verwenden, die auf den Publikations-Voraussetzungen für Bilder basiert.

Schriften einbinden

Wählen Sie diese Option, um Schriften in die Datei einzubinden, so dass der Text wie beabsichtigt erscheinen kann, falls die Schriftsätze (Fonts) nicht verfügbar sind.

Gesamter Druckbereich

Wählen Sie diese Option, um den gesamten Bereich der Seite, Blatt, Dia oder Frame als EPS zu sichern. Wenn diese Option nicht ausgewählt ist, wird die EPS Grafik nur so groß wie die gesicherten Objekte.

EPS Objekte umwandeln

Nachdem Sie eine EPS Datei importiert haben, können Sie verschiedene Optionen wählen, um das Objekt umzuwandeln oder um Informationen über das EPS zu sehen.

Falls das EPS als eine EPSF Referenz importiert wurde, können Sie Informationen zur Verbindung (linking) ansehen. Wenn das Objekt als ein EPSF Objekt importiert wurde, können Sie es in eine EPS Referenz umwandeln. Falls es als EPSF Objekt importiert wurde, können Sie ein Canvas Objekt daraus erstellen.

• EPSF Objekt Befehl nutzen

Wählen Sie eine EPS Grafik und Kontroll-klicken oder rechts-klicken Sie (Windows). Im Kontext Menü wählen Sie eine unten Beschriebenen Optionen.

EPSF in Canvas Objekte umwandeln

Wenn Sie Canvas Objekt von EPSF Objekt erstellen wählen, wird das EPSF Objekt im Dokument durch gleichwertige Canvas Objekte ersetzt. Je nach dem Inhalt der ursprünglichen EPS Datei ist es möglich, dass Sie nach der Konvertierung manche Objekte nicht erwartungsgemäß bearbeiten können. Beispielsweise wären Sie nicht in der Lage, Text zu bearbeiten falls die EPS Datei Konturen (Pfade) für Textzeichen anstatt nur Zeichen, enthält. Sie könnten Pfadbearbeitungstechniken für die Bearbeitung der Objekte verwenden.

EPSF ins Dokument einbinden

Wenn eine EPSF Grafik mit der Platzieren EPSF Referenz Funktion importiert wurde, können Sie das Kontextmenü verwenden, um die Grafik von einer gelinkten EPS Grafik in eine platzierte EPS Grafik umzuwandeln. Sie erreichen damit das gleiche Ergebnis wie wenn Sie eine EPS Datei importieren und die EPSF Objekt erzeugen Option wählen.

EPSF Info…

Sie können Informationen über eine EPS Grafik erhalten, wenn diese als eine EPSF Referenz platziert wurde. Canvas zeigt Informationen über den Ort, von dem das EPS in das Dokument gelinkt wurde. Wird die Datei in ihrem Ursprungsort nicht gefunden, zeigt Canvas eine Nachricht an. Um die Datei zu verbinden, wählen Sie Datei und benutzen das Verzeichnisfenster, um die EPS Datei auszuwählen. Klicken Sie OK.

Internetgrafiken sichern (GIF/JPEG)

Um Internetgrafiken im GIF und JPEG Format (Standard Internet Bildformate) zu speichern, bietet Ihnen Canvas die Wahl zwischen einem integrierten Dialogfenster oder individuellen GIF oder JPEG Dialogfenstern.

Exportieren oder speichern als GIF

Wählen Sie Datei > Sichern als oder Bild > Exportieren und wählen Sie die GIF Option als Dateiformat. Nehmen Sie Ihre Einstellungen in der GIF Export Optionen Dialogbox vor.

Exportieren oder speichern als JPEG

Wählen Sie Datei > Sichern oder Bild > Exportieren und wählen Sie die JPEG Option als Dateiformat. Nehmen Sie Ihre Einstellungen in der JPEG Export Optionen Dialogbox vor.

GIF Format

GIF ist das beste Format für Grafiken, die eine geringe Anzahl von Farben enthalten. Das GIF Format unterstützt Schwarz und Weiß, Graustufen und Index Farbbilder mit 8-Bit Farbdaten und einem Maximum von 256-Farben.

JPEG Format

Das JPEG Format stellt Komprimierungen mit hohen Auflösungen und 24-Bit Farbtiefe als RGB Bild zur Verfügung. JPEG wurde für die effiziente Speicherung von Fotos, nicht für Vektorgrafiken, entwickelt. Der Name ist eine Abkürzung für Joint Photographic Experts Group, eine Organisation, die Standards festlegt und dieses Format bevorzugt.

Eine Grafik im GIF oder JPEG Format sichern

1 Wählen Sie das zu speichernde Objekt; ansonsten wird Canvas die aktuelle Dokumentseite speichern. Wählen Sie Datei > Sichern unter.

2 Geben Sie einen Namen für das zu sichernde Dokument in das entsprechende Feld ein. Wählen Sie einen Platz auf Ihrer Festplatte zum Sichern des Dokuments. Wählen Sie "GIF/JPEG" im "Dateiformat" PopUp-Menü (Mac OS) oder dem "Sichern unter" PopUp- Menü (Windows).

• Um nur die ausgewählten Objekte zu sichern, klicken Sie Auswahl sichern.

3 Klicken Sie Sichern.

4 Die Optionen zum Rendern erscheinen, außer Sie sichern ein einzelnes Malobjekt. Wählen Sie Ihre Einstellungen und klicken Sie OK (siehe Bilder rendern).

5 Die Export Vorschau erscheint. Nutzen Sie das Dialogfenster, um das Format und andere Optionen zu wählen. Benutzen Sie die verschiedenen Abbildungen im "Preview Menü", um noch vor dem Speichern zu vergleichen, wie das Format und andere Einstellungen die Darstellung Ihrer Bilder beeinflusst (siehe auchExportieren Voransicht Optionen).

6 Klicken Sie Export, um die Datei zu sichern.

Bilder als GIF oder JPEG exportieren

Mit der Export Option können Sie ausgewählte Bilder, jedoch nicht ganze Dokumente sichern. Der Unterschied zwischen Sichern unter und Exportieren besteht darin, dass der Sichern unter Befehl die Objekte oder ganze Dokumente rendert, um ein Bild zu erstellen, welches gesichert werden kann. Exportieren dagegen sichert nur einzelne Malobjekte ohne zu rendern.

1 Wählen Sie ein Malobjekt für den Export.

2 Wählen Sie Bild > Export > Webbilder (GIF/JPEG).

3 Das Export-Voransicht Fenster erscheint. Wählen Sie das Format und Benutzen Sie die verschiedenen Abbildungen im "Preview Menü", um noch vor dem Speichern zu vergleichen, wie das Format und andere Einstellungen die Darstellung Ihrer Bilder beeinflusst (siehe auch Exportieren Voransicht Optionen).

4 Klicken Sie Exportieren, um die Datei zu sichern.

5 Geben Sie im Verzeichnisfenster den Namen für die Datei ein und wählen Sie den Speicherort.

Exportieren Voransicht Optionen

Das Exportieren Voransicht Dialogfenster zeigt Ihnen ein, zwei oder vier Voransichten einer grafischen Abbildung, wenn Sie die Sichern unter oder Export Option und das GIF oder JPEG Dateiformat wählen. Sie können verschiedene Einstellungen für die jeweilige Voransicht wählen, um zu Beginn zu vergleichen, wie Dateiformat, Farbtabellenoption und andere Einstellungen das zu sichernde Bild beeinflussen werden.

Wenn Sie mit dem Cursor auf eine Farbe deuten, erscheint dieser Farbton als Voransicht auf einem gesonderten Farbfeld. Unterhalb des Voransichtsfelds werden zwei Koordinatenpaare abgebildet. Das eine Paar zeigt die X/Y Koordinaten des Cursors. Das andere Paar zeigt die Koordinaten des Pixels in der oberen linken Ecke des Voransichtsfeldes.

Voransicht Einstellungen

Klicken Sie auf die Voransicht, um die Voransichtseinstellungen zu verändern. Sie können eine, zwei (horizontal oder vertikal) oder vier Voransichten wählen.

Ein Voransichtsfenster ist immer aktiviert und hat einen aufgehellten Rahmen. Klicken Sie auf eine Voransichtsabbildung, um sie zu aktivieren. Die Einstellungen im Dialogfenster gelten für das aktivierte Voransichtsfeld. Diese Einstellungen im Dialogfenster können für jedes Voransichtsfeld unterschiedlich sein. Wenn Sie also eine Voransicht mit Hilfe Ihres Cursors selektieren, aktualisiert Canvas das Dialogfenster und zeigt die Einstellungen des aktivierten Voransichtsfeldes.

Alle Voransichtsfelder geben dasselbe Bild mit dem gleichen Zoomwert wieder. Wenn Sie das Voransichtsfeld an eine andere Stelle ziehen, verändern Sie damit auch den im Voransichtsfeld wiedergegebenen Bereich.

Benutzen Sie das Zoom Menü; um herein- oder herauszu "zoomen", oder klicken Sie auf den Knopf mit dem Vergrößerungsglas und klicken dann zum Heranzoomen auf das Voransichtsfeld. Zum Herauszoomen dagegen drücken Sie die Umschalttaste, während Sie auf das Voransichtsfeld klicken.

Sie können auch durch das Klicken auf das Voransichtsfeld heran- oder herauszoomen, ohne den Knopf mit dem Vergrößerungsglas zu wählen. Bei Mac Computern drücken Sie die Optionstaste oder Option + Umschalttaste (shift) und klicken. In Windows drücken Sie auf die Strg-Taste oder Strg + Umschalttaste und klicken.

Voransicht der aktuellen Einstellungen

Jedes Voransichtsfenster zeigt Ihnen das ursprüngliche Bild. Wenn Sie sehen möchten, welchen Effekt das ausgewählte Dateiformat oder andere Einstellungen auf das Bild haben werden, wählen Sie die Voransicht zeigen Option über dem Voransichtsfenster. Canvas wendet alle Einstellungen in dem Dialogfenster auf das Voransichtsbild an. Wenn Sie die Einstellungen verändern, wird Canvas diese neue Einstellung berücksichtigen.

Bild Datei Information

Wenn Sie die Option Voransicht Zeigen gewählt haben, erscheint die ungefähre Dateigröße und die Zahl der Farben des Bildes über dem aktivierten Voransichtsfenster. Der erste Wert ist die ungefähre Dateigröße in Kilobytes. Der zweite Wert ist die Anzahl der einzelnen Farben, die in einem GIF Datei gespeichert werden; der Wert für eine Datei im JPEG Format wird nicht angezeigt.

JPEG Optionen

Um das JPEG Format zu verwenden, wählen Sie JPEG aus dem Format PopUp Menü. Canvas übernimmt das JPEG Format und die Einstellungen in das Voransichtsfenster.

Qualität

Geben Sie einen Wert zwischen 1% und 100% ein. Je höher die Qualität, desto mehr Originaldaten bleiben erhalten und desto größer ist die Datei.

Glätten

Geben Sie eine Wert zum Glätten zwischen 1 und 6 ein. Bei JPEG Kompressionen können Farbblöcke im Bild erscheinen. Die Glättung des Bildes macht die Farbblöcke weniger sichtbar. Höhere Werte erzeugen stärkere Glättung.

Progressiv

Wählen Sie diese Option, um ein JPEG zu erzeugen, welches eine höhere Auflösung in Web-Browsern anzeigen kann.

Downsampling

Diese Option kann helfen, eine Kompression zu verbessern. Downsampling reduziert die Bildauflösung durch Durchschnittsberechnung der Farbwerte, während die Leuchtkraft beibehalten wird. Programme, die das Bild darstellen, "erhöhen" die Bildauflösung wieder und bringen es zur originalen Auflösung zurück, sodass eine größere Kompression erreicht werden kann, ohne die dargestellte Auflösung eines Bildes zu verändern.

Optimierend

Diese Option kann helfen kleinere Dateigrößen zu produzieren. Wenn diese Option ausgewählt ist, werden die weniger wichtigen Farbinformationen verworfen, um eine effizientere Kompression zu ermöglichen.

GIF OPTIONEN

Um das GIF Format zu verwenden, wählen Sie GIF aus dem Format Menü. Canvas verwendet das GIF Format und die Einstellungen für das aktivierte Voransichtsfenster.

 

Maximale Farben

Benutzen Sie das Menü oder geben Sie manuell die maximale Anzahl von Farben ein, die im Bild verwendet werden sollen. Weniger Farben erzeugen eine kleinere Dateigröße aber zuwenige Farben verschlechtern das Bild.

 

Palette

Eine Palette ist eine Reihe von Farben, die in einem Bild benutzt werden. Um ein Bild im GIF Format zu sichern, darf es nicht mehr als 256 Farben beinhalten. Sollte das Bild mehr Farben enthalten, werden die Originalfarben in den Farben der ausgewählten Palette dargestellt.

• Anpassungsfähig

erstellt eine Palette, die versucht, die Farben des Bildes so genau wie möglich zu treffen. Dies ist die beste Option zur Erhaltung der ursprünglichen Farbskala eines Bildes.

• WebPalette 216

benutzt eine Standard Farbpalette, die von den wichtigsten Browsern unterstützt wird. Die Farbskala der Web Palette kann allerdings bei einigen Farben mit vielen Schattenbereichen Farbverschiebungen hervorrufen.

• Einheitlich

benutzt eine Palette von Farben, die gleichmäßig durch mögliche RGB Farben verteilt wird.

• Exakt

erstellt eine Palette von den aktuellen Farben des Bildes, wenn das Bild weniger als 256 Farben beinhaltet. Wenn das Bild mehr als 256 Farben beinhaltet, benutzt Canvas die Adaptiv Option.

Hinweis: Wenn Sie eine auf den Benutzer systemsspezifische Farbpalette für ein Malobjekt vor der Speicherung im GIF Format anwenden möchten, selektieren Sie das Malobjekt und wählen Sie Bild > Modus > Index. Im Dialog wählen Sie die Paletten Option und klikken auf OK. Wenn Sie den Modus eines indizierten Malobjektes verändern wollen, wählen Sie Bild > Farbtabelle.

Optimieren

Wählen Sie diese Option, um einzelne Pixel in ähnlich gefärbte Bereiche zu mischen. Dadurch kann eine kleinere Dateigröße erzielt werden, allerdings wird dadurch die Qualität des Bildes reduziert. Diese Option ist weniger wirksam, wenn "Dithering" auch aktiviert ist und das Bild nur eine begrenzte Anzahl von Farben aufweist.

Rastern

Wählen Sie diese Option, wenn Sie Dithering nutzen wollen, um einen größeren Bereich von Farben nachzubilden. Rastern stellt ein Bild mit mehr Farben als in der ausgewählten Farbpalette dar; es kann aber auch dazu führen, dass das Bild etwas grobkörnig ausfällt. Wählen Sie einen Wert zwischen 1 und 100 Prozent.

Verflechten

Mit dieser Option wird das Bild als ein Interlaced GIF gesichert. Bei einem Interlaced Bild werden Bilddaten unterteilt, um einen schnelleren Bildaufbau in Browsern, die diese Option unterstützen, zu gewährleisten. Mit anderen Worten, das Bild entwickelt sich Stück für Stück im Web Browser.

Transparente Farben auswählen

Mit der Pipette im Exportieren Dialogfenster können Sie Farben innerhalb eines GIF Bildes transparent erscheinen lassen. Sie können die Pipette in der Voransicht und in der Farbpalette einsetzen. Wenn Sie eine Farbe wählen, wird sie in der Anzeige sichtbar hervorgehoben.

Benutzen Sie die einfache Pipette, um transparente Farben auszuwählen.Wenn Sie eine andere Farbe anklicken, wird die aktuelle transparente Farbe ersetzt.

Benutzen Sie die Hinzufügen/Entfernen Pipette, um eine zusätzliche Farbe auszuwählen. Jede Farbe, die Sie anklicken wird transparent. Um eine transparente Farbe wiederherzustellen, klicken Sie die Farbe erneut.

Ein schachbrettartiges Muster erscheint in den transparenten Bereichen der Voransichtsabbildung.

Farbpalette

Der Bereich unterhalb der GIF Optionen zeigt die aktuelle Farbpalette für das Bild. Die Palette ändert sich, wenn Sie entweder die Palette selbst oder die Max Farboption verändern.

Einstellungen sichern

Sie können die aktuellen Optionen im Exportieren Voransicht Dialogfenster sichern und die gleichen Einstellungen auf andere Bilder anwenden.

Um die Einstellungen zu sichern, wählen Sie Einstellungen Sichern im PopUp Menü des Voransichtfensters. Geben Sie einen Namen ein und klicken Sie OK. Diese Einstellung steht Ihnen im PopUp Menü des Voransicht Fensters zur Verfügung.

• Eine gespeicherten Einstellung benutzen

Wählen Sie die Option Voransicht oberhalb des Voransichtsfensters und benutzen Sie dann die Option Gespeicherte Einstellung im Popo-Up Menü.

• Eine gespeicherte Einstellung löschen

Selektieren Sie die Einstellung im Menü und wählen Sie dann die Option Einstellung Löschen. Canvas wird Sie auffordern nochmals zu bestätigen, ob Sie die Einstellung auch wirklich löschen wollen.

Photoshop Dateien importieren

Wenn Sie eine Photoshop Datei öffnen oder importieren, welche Ebenen oder Pfade beinhaltet, öffnet sich ein Dialogfenster. Wählen Sie Optionen zum Import und klicken Sie OK.

Ebenen

Sie können aus 3 Optionen wählen:

Lade in unterschiedliche Canvas Objekte

Importiert die Ebenen der Datei in unterschiedliche Objekte und stapelt die Ebenen auf der aktuellen Ebene.

Lade in unterschiedliche Canvas Ebenen

platziert jede Photoshop Ebene auf einer neuen Canvas Ebene.

Beide Optionen importieren transparente Ebenen mit Sichtbarkeitsmasken. Canvas erstellt einen Alphakanal und eine Kanalmaske für eine Photoshop-Ebenenmaske. Canvas importiert auch Alphakanäle.

Lade zusammengefügtes Ergebnis

Importiert das zusammengesetzte Bild (wenn es eins enthält) eher als die Ebenen. Ebenenmasken, Alphakanäle und Transparenz-Effekte werden nicht importiert. Das importierte Malobjekt hat einen undurchsichtigen Hintergrund.

Hinweis: Wenn beim Sichern eines Bildes von Photoshop die Option "Beziehe zusammengesetzte Bilder mit ein" nicht ausgewählt ist, wird Canvas nur ein schwarzes Bild mit dem Hinweis importieren, da die Ebenendatei nicht mit dem zusammengesetzten Bild gespeichert wurde.

Pfade

Wenn die Photoshop Datei Pfade beinhaltet, können Sie aus 3 Import-Optionen wählen:

Alle laden

Importiert verbundene Pfade und andere Pfade als Canvas Vektorobjekte.

Nur Clipping Pfad importieren

Steht zur Verfügung, wenn die Datei Clipping Pfade enthält. Wählen Sie diese Option, um Clipping Pfade (aber nicht andere Pfade) als Canvas Clipping Pfad Objekte zu importieren.

Pfade ignorieren

Importiert die Datei ohne jeden Pfad.

QuickTime Movie (Mac)

Das QuickTime-System von Apple Computer wird beim Mac OS System mitgeliefert und funktioniert mit einigen Grafik Formaten, inklusive Quick Time Movies und JPEG-komprimierten Dateien in Canvas.

Wenn Sie die QuickTime Software installiert haben, ermöglicht Ihnen das QuickTime Werkzeug, in Canvas Filme zu platzieren oder zu spielen. Sie können auch Präsentationsdateien als QuickTime Movie Dateien speichern.

• Einen QuickTime Movie öffnen

Wählen Sie Datei > Öffnen, selektieren Sie das QuickTime™ Movie Format und klicken Sie Öffnen. Canvas importiert die Moviedatei in ein neues Dokument.

• Einen Quick Movie in einem Dokument platzieren

Wählen Sie das QuickTime Werkzeug aus der Objekt Werkzeugleiste. Klicken Sie in das Dokument an der Stelle, an der Sie den Film platzieren möchten. Im Verzeichnis wählen Sie die Film Datei und klicken Öffnen.

Sie können auch das Datei > Platzieren Kommando benutzen, um einen QuickTime Movie zu platzieren.

QuickTime Movies abspielen

Um einen QuickTime Movie abzuspielen, doppelklicken Sie das Filmobjekt. Die Film Kontrolleiste unter dem Film wird aktiviert. Klicken Sie den Start Knopf (), um den Film abzuspielen

Playback Optionen

Um Playback Optionen für einen platzierten Film einzustellen, wählen Sie das Filmobjekt und doppelklicken das QuickTime Werkzeug. Um Grundeinstellungen zu bearbeiten, doppelklicken Sie auf das QuickTime Werkzeug, wenn nichts ausgewählt wurde.

Nutzen Sie die folgenden Optionen im QuickTime Dialogfenster:

Wiederholen

Aktivieren Sie die Option, wenn Sie einen Film wiederholt abspielen lassen wollen. Um den Film immer wieder vom Anfang zum Ende laufen zu lassen, wählen Sie Normal im PopUp- Menü; wählen Sie Vor und Zurück, damit der Film im Wechsel vorwärts und rückwärts abgespielt wird.

Nur Auswahl spielen

Mit dieser Option wird jeweils nur ein Film abgespielt.

Steuerung zeigen

Diese Option aktiviert die Steuerleiste für QuickTime Objekte.

QuickTime Movies erstellen

Speichern Sie eine Präsentation im QuickTime Movie Format, so dass die Dias der Präsentation in Filmbilder (movie frames) verwandelt werden.

Wählen Sie Datei  > Sichern unter und wählen Sie das QuickTime Movie Format. Klicken Sie auf Sichern. Wählen Sie die entsprechenden Optionen im Exportieren Optionen Dialogfenster und klicken Sie OK.

Sekunden pro Frame

Legen Sie den Bildablauf in Sekunden für jeden Frame fest. Die eigentliche Abspielgeschwindigkeit hängt allerdings von den Konfigurationen des Systems und den Film Komprimierungen ab.

Farben

Wählen Sie die Farbtiefe für Ihre Filmdateien. Mehr Farben ergeben eine größere Dateigröße.

Maximieren

Wählen Sie eine Option für die Kompression der Movie Datei.

• Animationsqualität

sorgt für die beste Überblendung zwischen den Dias, dies führt allerdings zu Verlusten bei der Bildauflösung.

• Bildqualität

sorgt für die beste Bildqualität, was zu Verlusten bei der Dia -Überblendung führt.

• Komprimierung

erstellt die kleinstmögliche Datei auf Kosten der Bildqualität.

Abspielbar auf Fremdsystemen

Damit ist der Film auch mit QuickTime für Windows kompatibel.

Dateien als QuickTime-Movie sichern

Wenn Sie ein Dokument als QuickTime-Film sichern, werden alle Verbindungen zu platzierten Filmen aktualisiert. Kann Canvas eine Film-Datei nicht finden, erscheint ein Dateiauswahldialog, mit dem Sie den Film öffnen können. Wählen Sie die Datei aus und klicken Sie auf Öffnen. Wenn Sie die Datei nicht finden, klicken Sie auf Abbrechen; Canvas sichert dann nur die Voransicht des Films.

Das Tag Image File Format (TIFF) anwenden

Das Tag Image File Format wird für hochauflösende Bitmapdokumente verwendet. Obwohl TIFF als "Standardformat" verwendet wird, können programmspezifische Ergänzungen wie unterschiedliche Auflösungen, Farbsysteme, Voransichten und Kompressionsverfahren Kompatibilitätsprobleme verursachen.

Wenn Sie TIFF Dateien sichern, können Sie eine Komprimierungsoption im TIFF exportieren Dialog wählen.

TIFF Kompression

Es stehen mehrere Optionen zur Verfügung. Welche Option Sie verwenden, hängt vom Modus ab, in dem sich das Bild befindet.

Gruppe 3, Gruppe 4 und Huffman

Stehen zur Verfügung um Schwarz/Weiß Bilder zu komprimieren.

RLE und LZW

Komprimierung kann zu allen Modi hinzugefügt werden (außer CMYK Farben).

Keine

Um eine Datei ohne Komprimierung zu sichern, wählen Sie Keine.

Bildreihen

Canvas kann in Streifen unterteilte TIFFs exportieren. Ein Bild kann in Streifen zerteilt werden, um die Speicher Erfordernisse für das Programm zu vermindern, mit dem das Bild importiert wird. Das Zerteilen eines Bildes in Streifen kann die Größe eines Bildes vergrößern, besonders wenn es komprimiert wird, aber diese Option ist manchmal notwendig.

• Alle Bildreihen in einem Bild (Standard Einstellung).

• Gepuffert (8KB/Band). Damit werden Streifen geschaffen, die nicht größer als 8KB sind pro Band.

• Eine Bildreihe / Band.

Als SVG speichern

Skalierbare Vektor Grafik (SVG) ist eine Vektoren Graphik Sprache, die in (Extensible Markup Language ((XML) geschrieben ist. Dieses Format erlaubt es, zwei-dimensionale Bilder auf XML Seiten im Internet darzustellen. Mit dem SVG Format werden Graphiken direkt in ein XML Format kodiert.

Im Gegensatz zu JPEG und GIF Bildern, die bitmapped sind und daher immer eine spezifizierte Größe haben, werden SVG Bilder zur jeweiligen Größe des Voransichtsfensters skaliert und justieren Größe und Resolution entsprechend dem Fenster, in dem sie dargestellt sind.

Speichern als SVG

1 Wählen Sie > Sichern unter und wählen Sie SVG als Dateiformat.

2 Klicken sie auf Sichern, um das SVG Dialogfenster zu öffnen.

Allgemeine Optionen

Dieses Dialogfenster ist dem des HTML Options Dialogfensters ähnlich.

Einen neuen Ordner öffnen

Organisiert Dateien, indem sie in einen neuen Ordner in einer vorbestimmten Stelle platziert werden. Den Namen, den Sie beim Sichern einer SVGs eingegeben haben, wird nun als Ordner Name benutzt.

Bilder in Unter-Ordner legen

Schafft untergeordnete Ordner für Bilddateien.

Bild Optionen

Das HTML Options Dialogfenster bietet identische Möglichkeiten für den Import von Bilddateien (siehe HTML Optionen ).

Exportieren als AVI (Windows)

AVI ist die Abkürzung für Audio Video Interleave, das am meisten verwendete Dateiformat für Audio/Video Daten im Windows System. Das Abspielen einer geöffneten AVI Datei, verläuft ähnlich wie bei animierten GIF Dateien.

Mit Canvas haben Sie die Möglichkeit, bestimmte Canvas Dateien im AVI Format zu speichern. Canvas Dokumente, die Frames (Bilder), Animationen oder Präsentationen enthalten, können als Audio Video Interleave gespeichert werden. Selbst ein Dokument mit einem einzigen Frame kann im AVI Format gespeichert werden, solange die Standard Zeiteinstellung pro Frame 1 Sekunde beträgt.

Wenn Sie mit Animations Dokumenten arbeiten, können Sie die Zeit mit Hilfe der Dokument Layout Palette einstellen (siehe Die Dokument Layout Palette anwenden). Wenn Sie ein Präsentations Dokument erstellen, benutzen Sie zum Einstellen des Timings die Dia Show Palette (Siehe Diashow Palette).

Als AVI exportieren

1 Erstellen Sie das Dokument in Canvas und wählen Sie Datei > Sichern unter.

2 Wählen Sie das AVI Dateiformat.

3 Klicken Sie auf Sichern. Damit wird das "Als AVI Speichern" Dialogfenster geöffnet.

Auto Beschnitt

Diese Einstellung optimiert die Größe des Dokuments und jedes Frames. Die Auto Beschnitt Option wird die minimale Größe erstellen, um den Anforderungen aller Objekte im Dokument zu entsprechen.

Anti-Aliasing

Objekte von Canvas Dokumenten werden mit einem übergreifenden Glättungseffekt gerendert.

Qualität

Diese Option beeinflußt die Kompression aller Bilder. Für eine niedrigere Bildqualität schieben sie den Schieberegler nach rechts. Wenn Sie den Regler nach links schieben erhöht sich die Kompression und damit auch die Bildqualität.

Textdateien verwenden

Text ist ein Standardformat für Dateien, die nur ASCII (American Standard Code for Information Interchange) kodierte Zeichen enthalten.

Dieses Textformat ist bei fast jedem Computersystem verfügbar; es dient als einfachstes Austauschformat für Texte ohne Sonderzeichen oder Formatierung. Einige Sonderzeichen, Symbole und Akzente können nicht immer fehlerfrei übertragen werden. ASCII-Text wird zum Austausch zwischen verschiedenen Programmen wie z.B. Textverarbeitungen und Datenbanken verwendet.

Beim Öffnen einer Textdatei erzeugt Canvas ein Textobjekt mit dem Inhalt der Textdatei in der Standart Schriftart und Textformatierung. Wenn der Text der Datei die Kapazität des Arbeitsspeicher überschreitet, verkürzt Canvas das Textobjekt und zeigt dies mit einem "Überfließen" Anzeiger an. Sie können dann den gekürzten Text in eine andere Spalte einfließen lassen.

Objekt Verknüpfen und Einbetten (OLE) (Windows)

Bei Windows ermöglicht Object Linking and Embedding (OLE, Objekte Verknüpfen und Einbetten) den Datenaustausch. Da Canvas OLE unterstützt, behalten Objekte ihre Funktionalität und können mit den Originalprogrammen bearbeitet werden.

Windows-Programme bieten verschiedene Arten von OLE Unterstützung. Canvas ist eine voll funktionsfähige Objekt- und Container Applikation. In Kürze gesagt bedeutet dies, dass Canvas Objekte durch OLE importieren und exportieren kann.

Canvas OLE-Objekte erscheinen als "Canvas Zeichenobjekte". Wenn Sie in einem anderen Programm "Objekt einfügen" wählen, sollte "Canvas Zeichnung" als Objekttyp verfügbar sein.

Objekte in Canvas Dokumente einfügen

Es gibt drei Methoden, wie Sie Objekte in ein Canvas Dokument einfügen können: über die Zwischenablage, mit drag und drop (ziehen und einfügen) und dem Objekt einfügen Befehl. Die eingefügten Objekte können verbunden oder eingebettet werden.

Zwischenablage

Wenn Sie ein Objekt in die Zwischenablage kopieren, exportiert Canvas neben verschiedenen Bildformaten auch OLE-Formate. Beim Einfügen verwendet das entsprechende Programm das bestmögliche Format; ein Programm, das wie Canvas OLE unterstützt, fügt ein eingebettetes OLE-Objekt ein.

Wenn Sie Objekte von einem anderen Programm in ein Canvas Dokument einfügen, wird ein MetaObject Container erstellt. Das MetaObjekt ist ein Canvas "Behälter" für eine System Meta Datei (WMF/EMF). Es benutzt das System zum "rendern" und wird wie ein ganz normales Canvas Objekt Zeichnen, Drucken oder andere Vorgänge ausführen. Damit bleibt der Inhalt der Meta-Dateien erhalten.

Der MetaObjekt Behälter eliminiert Probleme mit Skalieren, Positionieren und anderen Gestaltungdetails. Mit Verwendung von OLE und Einfügen als Meta Datei wird das MetaObjekt automatisch erstellt. Um ein MetaObjekt in ein Canvas Objekt zu konvertieren, wählen Sie Objekt > Pfad > zu Pfad konvertieren.

Drag-and-drop

Bei Windows können Sie Objekte aus Canvas Dokumenten auf ein beliebiges Ziel (auch Ordner und Fileserver) auf den Schreibtisch ziehen, um eine "Schnipsel"-Datei zu erzeugen. Sie können auch Canvas Objekte in andere Dokumente oder Schnipsel oder Objekte anderer Programme in ein Canvas Dokument ziehen. So erzeugen Sie ein eingebettetes Objekt. Sie können ein Objekt kopieren, indem Sie beim Ziehen die Strg-Taste drükken. So erzeugen Sie eine eingebettete Kopie des Objekts anstatt es zu verschieben.

Sie können ein Objekt verschieben, wenn Sie es mit Hilfe der Maus ziehen und gleichzeitig eine Modifikationstaste drücken. Normalerweise kann man mit dem "Ziehen" ein Objekt verschieben. Wenn Sie das Objekt nicht verschieben, sondern vielmehr kopieren wollen, drücken Sie die Steuerungstaste und ziehen Sie das Objekt in ein anderes Objekt. Damit wird das Objekt kopiert und gleichzeitig eingebettet.

Objekt einfügen

Der Objekt einfügen-Befehl im Bearbeiten-Menü öffnet einen Dialog, in dem Sie einen installierten OLE-Typ wählen können. Sie können ein neues Objekt erstellen oder eine bestehende Datei einfügen.

Objekte einbetten

Wenn Sie ein Objekt in einem Dokument einbetten, können Sie das Objekt mit dem Originalprogramm weiterbearbeiten.

1 Wählen Sie die gewünschten Objekte, die sie in ein anderes Dokument einbetten möchten.

2 Wählen Sie Kopieren im Bearbeiten-Menü. Canvas kopiert die Objekte in die Zwischenablage.

3 Wechseln Sie zum Zieldokument und wählen Sie Einfügen im Bearbeiten-Menü. Das Objekt wird im Zieldokument eingebettet.

Objekte verknüpfen

Wenn Sie ein Objekt automatisch auf den neuesten Stand bringen möchten, sobald sich das Originaldokument ändert, erstellen Sie eine Verbindung. Das Canvas Dokument, von dem Sie zu verlinkende Objekte kopieren möchten, muss vor dem Kopieren der Objekte gesichert werden.

1 Wählen Sie das Objekt und wählen Sie dann Kopieren im Bearbeiten-Menü.

2 Wechseln Sie zum Zieldokument und wählen Sie Einfügen Spezial im Bearbeiten-Menü. Im folgenden Dialog ist "Canvas Zeichnung" markiert.

3 Klicken Sie auf Link Einfügen.

Verknüpfte Objekte verwalten

Sie können die mit dem Verknüpfungs-Befehl verbundenen Dateien öffnen und Verbindungen nach dem Verschieben wiederherstellen.

1 Wählen Sie ein verbundenes Objekt im Dokument.

2 Wählen Sie Verknüpfungen im Bearbeiten-Menü. Der Verbindungen-Dialog erscheint mit Verbindungstyp und Aktualisieren-Einstellung. Sie können Aktualisieren auf Manuell oder Automatisch stellen.

3 Die Schaltflächen aktualisieren oder ändern das verbundene Objekt:

• Um das Objekt zu aktualisieren

Klicken Sie auf Jetzt aktualisieren.

• Um das Quelldokument zu öffnen

Klicken Sie auf Quelle öffnen.

• Um ein anderes Quelldokument zu wählen

Klicken Sie auf Quelle ändern.

• Um eine Verknüpfung aufzuheben, so dass das Objekt nicht mehr den Änderungen im Originaldokument folgt

Klicken Sie auf Link unterbrechen.

Unterschiede zwischen Einbetten und Verknüpfen

Wenn Sie ein Objekt in ein Canvas Dokument oder ein Objekt aus Canvas in ein anderes Dokument einsetzen, erstellen Sie eine Verbindung zwischen dem Objekt und dessen Programm. Einbetten und Verknüpfen erzeugen unterschiedliche Verbindungen.

Verknüpfen

Wenn Sie ein Objekt verknüpfen, bleibt das Objekt im Originaldokument; es wird nur die Verknüpfung (Verweis auf das Objekt im Originaldokument) platziert, so dass Verknüpfungen eine platzsparende Methode für oft verwendete Objekte bieten. Werden verknüpfte Objekte im Originaldokument geändert, erscheinen diese Änderungen in allen Dokumenten, die diese Objekte enthalten.

Da das Objekt nur ein Verweis auf das Quelldokument ist, wird die Verknüpfung unterbrochen, wenn das Quelldokument bewegt wird. Um Verknüpfungen auch nach dem Bewegen zu erhalten, muss der gesamte Verzeichnisbaum mit allen verknüpften Dateien bewegt werden, so dass die relativen Pfade erhalten bleiben.

Wenn Sie ein verknüpftes Objekt öffnen, startet das entsprechende Programm in einem eigenen Fenster. Nach dem Bearbeiten schließen Sie dieses Programm und kehren zum Zieldokument zurück.

Einbetten

Wenn Sie ein Objekt einbetten, wird das Objekt (nicht nur ein Verweis) in das Dokument kopiert. Daher kann das Dokument auch auf anderen Computern geöffnet werden, ohne das Objekt zu verlieren.